Was ist eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)?

Die WfbM ist eine Einrichtung zur beruflichen Eingliederung von Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können. Sie muss diesen eine angemessene berufliche Bildung und Beschäftigung bieten und ermöglichen, ihre Leistungsfähigkeit und ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

Die Werkstatt verpflichtet sich, alle Menschen mit Behinderung, unabhängig von Ursache, Art und Schwere der Behinderung, aus ihrem Einzugsgebiet aufzunehmen. Voraussetzung ist, dass die Personen spätestens nach Teilnahme einer berufsbildenden Maßnahme ein „Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung“ erbringen.

Dies ist nicht der Fall bei Personen, bei denen trotz einer der Behinderung angemessenen Betreuung eine erhebliche Selbst- oder Fremdgefährdung zu erwarten ist oder das Ausmaß der erforderlichen Betreuung und Pflege die Teilnahme an berufsbildenden Maßnahmen oder sonstige Umstände ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung im Arbeitsbereich dauerhaft nicht zulassen. (§ 136 SGB IX)